US-Repräsentantenhaus verabschiedet Ratepayer Protection Act mit 417:3 Stimmen gegen Kostenabwälzung von 100-MW-Rechenzentren

Die parteiübergreifende Gesetzesreform verpflichtet Hyperscale-Rechenzentren ab 100 MW Anschlussleistung zur vollständigen Eigenfinanzierung erforderlicher U...

US-Repräsentantenhaus verabschiedet Ratepayer Protection Act mit 417:3 Stimmen gegen Kostenabwälzung von 100-MW-Rechenzentren

Die parteiübergreifende Gesetzesreform verpflichtet Hyperscale-Rechenzentren ab 100 MW Anschlussleistung zur vollständigen Eigenfinanzierung erforderlicher Umspannwerke und Netzausbauten zum Schutz von Haushalts- und Gewerbekunden.

Überparteilicher Beschluss gegen die Abwälzung von Netzausbaukosten

Am 16. September 2026 verabschiedete das US-Repräsentantenhaus den parteiübergreifenden Ratepayer Protection Act (H.R. 9340) mit 417 zu 3 Stimmen. Das Gesetz reagiert auf den Unmut von Verbrauchern über steigende Stromtarife infolge massiver Netzausbauten für KI-Infrastrukturen.

Die Vorlage untersagt es Versorgern, die Investitionskosten dedizierter Hochspannungsanschlüsse, Umspannwerke und Transformatoren auf die allgemeine Tarifbasis von Privathaushalten und Gewerbebetrieben umzulegen.

Reformierung der PURPA-Netzanschlussstandards für Großverbraucher ab 100 MW

Durch eine Novelle des Public Utility Regulatory Policies Act (PURPA) von 1978 werden die Regulierungsbehörden der Bundesstaaten angewiesen, verbindliche Sonderklassen für Großverbraucher mit einem Leistungsbedarf ab 100 MW einzuführen.

Rechenzentrumsbetreiber müssen demnach 100 % der Mehrkosten für erforderliche Umspannwerks- und Übertragungsanlagen selbst tragen und Finanzsicherheiten hinterlegen, um Versorger vor verlorenen Investitionen (Stranded Assets) bei Kapazitätsreduktionen zu schützen.