Terna schließt 150-Mio.-Dollar-Verkauf peruanischer Netzanlagen ab zur Fokussierung auf italienische HGÜ-Trassen

Italiens Übertragungsnetzbetreiber Terna hat den Verkauf seiner Stromübertragungsaktivitäten in Peru für rund 150 Millionen Dollar vollzogen. Der Erlös fließ...

Terna schließt 150-Mio.-Dollar-Verkauf peruanischer Netzanlagen ab zur Fokussierung auf italienische HGÜ-Trassen

Italiens Übertragungsnetzbetreiber Terna hat den Verkauf seiner Stromübertragungsaktivitäten in Peru für rund 150 Millionen Dollar vollzogen. Der Erlös fließt direkt in den 16,5-Mrd.-Euro-Investitionsplan für die HGÜ-Seekabelprojekte Tyrrhenian Link und Adriatic Link.

Reinvestition in strategische nationale Gleichstromkorridore

Mit dem behördlichen Abschluss der Transaktion in Peru trennt sich Terna von über 500 km Hochspannungstrassen in Südamerika, um sämtliche Mittel im Heimatmarkt zu bündeln.

Die Liquidität beschleunigt die Schlüsselprojekte Tyrrhenian Link (1.000 MW, 500 kV HGÜ zur Kopplung von Sizilien, Sardinien und Festland) sowie Adriatic Link (1.000 MW, 400 kV HGÜ in der Adria).

Konverterbauten und Tiefseekabelproduktion

Die Tiefbauarbeiten an den Konverterstationen Fiumetorto und Terrauzza erreichen planmäßige Meilensteine zur Aufnahme der 500-kV-Stromrichtertransformatoren und MMC-Ventilhallen.

Gleichzeitig fertigen die Kabellieferanten die VPE- und masseimprägnierten Spezialseekabel, die im Tyrrhenischen Meer Tiefen von über 2.150 Metern standhalten müssen.

Start der Tests für die europäische Regelreserveplattform MARI

Am 28. September starteten Terna und GME zudem die Systemtests für die Teilnahme an der europäischen Ausgleichsenergieplattform MARI zur Optimierung grenzüberschreitender Tertiärreserven.

Die Konzentration der Investitionen auf das Übertragungsnetz ebnet den Weg für die Integration von über 40 GW neuer Wind- und Solaranlagen.