TEPCO PG und METI erlassen verbindliche Trafokapazitätsregeln für KI-Rechenzentren ab 1. Oktober 2026

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 setzen TEPCO Power Grid und das japanische Wirtschaftsministerium (METI) strenge Baufristen, Kautionen und automatische Kapaz...

TEPCO PG und METI erlassen verbindliche Trafokapazitätsregeln für KI-Rechenzentren ab 1. Oktober 2026

Mit Wirkung zum 1. Oktober 2026 setzen TEPCO Power Grid und das japanische Wirtschaftsministerium (METI) strenge Baufristen, Kautionen und automatische Kapazitätsrücknahmen für Netzanschlüsse von Großrechenzentren an Umspannwerken durch.

Bekämpfung von Scheinkapazitätsreservierungen im Großraum Tokio

In Rechenzentren-Hotspots wie Inzai blockierten spekulative Anträge über 5.000 MVA Transformatorleistung, was reguläre Industrie- und Netzausbauprojekte behinderte.

Ab dem 1. Oktober müssen Entwickler Baufortschritte und Kautionen nachweisen. Wird ein Umspannwerk nicht binnen 36 Monaten betriebsbereit gemeldet, verfällt die Netzanschlusszusage ersatzlos.

SF6-freie GIS und estergefüllte Transformatoren vorgeschrieben

Angesichts beengter Platzverhältnisse schreibt TEPCO für 66-kV- und 154-kV-Kundenstationen SF6-freie gasisolierte Schaltanlagen (GIS) und geräuscharme Ester-Transformatoren vor.

Zusätzlich müssen Stellflächen für mobile Notstromtransformatoren oder Batteriespeicher zur Erdbebenvorsorge freigehalten werden.