TEPCO und Chubu Electric nehmen 900-MW-Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu (50/60 Hz) in Betrieb

Zur Überwindung der Frequenzgrenze zwischen dem ostjapanischen 50-Hz- und dem westjapanischen 60-Hz-Netz haben TEPCO und Chubu Electric die 900-MW-HGÜ-Kurzku...

TEPCO und Chubu Electric nehmen 900-MW-Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu (50/60 Hz) in Betrieb

Zur Überwindung der Frequenzgrenze zwischen dem ostjapanischen 50-Hz- und dem westjapanischen 60-Hz-Netz haben TEPCO und Chubu Electric die 900-MW-HGÜ-Kurzkupplung Higashi-Shimizu erfolgreich zugeschaltet.

Zusammenführung des geteilten japanischen Übertragungsnetzes

Seit Ende des 19. Jahrhunderts ist Japans Stromnetz in einen östlichen 50-Hz- und einen westlichen 60-Hz-Bereich getrennt. Die Erweiterung von Higashi-Shimizu ist Teil des staatlichen Programms zum Ausbau der Frequenzkupplungen auf 3.000 MW.

Die neue Phase 2 stellt 900 MW bidirektionale Übertragungsleistung über erdbebensichere VSC-HGÜ-Kurzkupplungen (Back-to-Back) mit gemeinsamem DC-Zwischenkreis bereit.

Aktive Oberwellenfilterung und gegenseitige Schwarzstartfähigkeit

Vier 500/275-kV-Stromrichtertransformatoren und moderne IGBT-Ventile machen großflächige AC-Filterfelder konventioneller netzgeführter Umrichter überflüssig.

Die Umrichter sind schwarzstartfähig ausgelegt und ermöglichen bei schweren Erdbeben und Netzzusammenbrüchen die wechselseitige Wiederversorgung beider Landeshälften.