ONS sieht mittlere Wahrscheinlichkeit für Maßnahmen gegen Stromüberschüsse am Wahltag
Laut Ausblick vom 2. Oktober könnte am 4. Oktober ein Überschussmanagement nötig werden; netzgekoppelte Solarenergie wäre eine mögliche letzte Maßnahme.
- Veröffentlichungsdatum: 2026-10-02
- Kategorie: Erneuerbare Energien
- Originalquelle: LAWINFRA
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Prognose für einen Sonntag mit geringer Last
LAWINFRA berichtete am 2. Oktober, dass ONS die Wahrscheinlichkeit einer Aktivierung seines Plans zum Management von Stromüberschüssen am 4. Oktober, dem Tag der ersten Wahlrunde, als mittel einstufte. Der Ausblick folgte auf eine wöchentliche Überprüfung des Betriebsprogramms für den Zeitraum vom 3. bis 9. Oktober. Der Plan greift, wenn das verfügbare Angebot die Nachfrage und die Aufnahme- oder Übertragungskapazität des Systems übersteigt.
Mögliche Einschränkungen hingen von Echtzeitbedingungen ab
Dem Bericht zufolge könnte ONS die an Verteilnetze angeschlossene Erzeugung, insbesondere Solarstrom, erst begrenzen, nachdem die direkt kontrollierten Maßnahmen zur Erzeugungsreduzierung eingesetzt wurden. Eine Aktivierung war nicht sicher; sie hing von Last, tatsächlicher Erzeugung, Netzbedingungen und dem endgültigen Betriebsplan ab. Die Mitteilung war eine vorsorgliche Prognose und keine Bestätigung, dass Solaranlagen abgeregelt wurden.