Branchenverband sieht reichlich Netzkapazität für geplante Batterieauktionen in Brasilien
Eine Berechnung eines Branchenverbands auf Grundlage einer ONS-Studie deutet auf mehr Anschlusskapazität als erwarteten Bedarf hin; lokale Engpässe bleiben relevant.
- Veröffentlichungsdatum: 2026-10-02
- Kategorie: Batteriespeicher (BESS)
- Originalquelle: Agência iNFRA
- Lesezeit: 1 min
Anschlusskapazität scheint den erwarteten Bedarf zu übersteigen
Agência iNFRA berichtete am 2. Oktober, dass Absae aus einer technischen ONS-Studie rund 56 GW potenzielle Anschlusskapazität für geplante Batterieauktionen berechnet hat. Der Verband verglich dies mit einem geschätzten Leistungsbedarf von 4,5–10 GW für 2028–2030. An priorisierten Standorten mit einem Auktionsbonus von 10 % ermittelte er zudem 13,7 GW verfügbare Netzkapazität.
Die Schätzung ist kein Auktionsergebnis
Absae zufolge verfügen 93 von 129 bonusberechtigten Standorten über freie Kapazität; sie liegen vor allem im Norden, Nordosten und Norden von Minas Gerais. Der Artikel weist auch darauf hin, dass Ladevorgänge den Netzanschluss an einigen Stellen begrenzen. Die 56-GW-Zahl ist eine Verbandsberechnung auf Basis von ONS-Daten; Projektzulassung und endgültiger Auktionsbedarf stehen noch aus.