Japan OCCTO und Chubu bauen Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu auf 3.000 MW aus

Die japanische Übertragungsnetz-Organisation (OCCTO) und Chubu Electric Power Grid beschleunigen den Ausbau der Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu zur K...

Japan OCCTO und Chubu bauen Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu auf 3.000 MW aus

Die japanische Übertragungsnetz-Organisation (OCCTO) und Chubu Electric Power Grid beschleunigen den Ausbau der Frequenzumformerstation Higashi-Shimizu zur Kopplung der 50-Hz- und 60-Hz-Netze Japans auf eine Gesamtkapazität von 3.000 MW.

Überbrückung der historischen Netzfrequenztrennung Japans

Das japanische Stromnetz ist historisch in eine 50-Hz-Zone im Osten (TEPCO) und eine 60-Hz-Zone im Westen (Chubu, Kansai) getrennt. Dieser Frequenzunterschied erschwert den Energieaustausch bei Naturkatastrophen erheblich.

Im Rahmen des nationalen Netzentwicklungsplans von OCCTO wird Higashi-Shimizu um zwei 300-MW-Kurzkupplungen (VSC-HVDC Back-to-Back) erweitert.

Moderne VSC-Transformatoren mit Schwarzstartfähigkeit

Die neuen Stromrichtertransformatoren sind speziell für die Oberschwingungsdämpfung schnell schaltender IGBT-Ventile ausgelegt und weisen minimale Geräuschemissionen auf.

Im Gegensatz zu älteren Anlagen verfügen die VSC-Blöcke über eine vollständige Schwarzstartfähigkeit, um nach Erdbeben oder Netzzusammenbrüchen benachbarte Ballungsräume wieder hochzufahren.

Integration erneuerbarer Energien im ganzen Land

Die Inbetriebnahme ist für das Fiskaljahr 2027 geplant und ermöglicht den verlustarmen Transfer von Photovoltaikstrom aus Westjapan in die Metropolregion Tokio.

Das Vorhaben stärkt die gesamtjapanische Netzresilienz maßgeblich und senkt den Bedarf an fossilen Spitzenlastkraftwerken.