Hitachi Energy schließt 30-Mio.-Euro-Erweiterung des Transformatorenwerks Bad Honnef ab

Hitachi Energy hat den Ausbau und die Modernisierung seines Transformatorenwerks in Bad Honnef abgeschlossen. Mit über 15.000 Quadratmetern Produktionsfläche...

Hitachi Energy schließt 30-Mio.-Euro-Erweiterung des Transformatorenwerks Bad Honnef ab

Hitachi Energy hat den Ausbau und die Modernisierung seines Transformatorenwerks in Bad Honnef abgeschlossen. Mit über 15.000 Quadratmetern Produktionsfläche wird die Fertigung von Großtransformatoren und nachhaltigen Ester-Einheiten für das europäische Stromnetz maßgeblich beschleunigt.

Erhebliche Steigerung der Montagekapazitäten für Großtransformatoren

Die Investition von über 30 Millionen Euro begegnet den mehrjährigen Lieferzeiten bei europäischen Übertragungsnetzbetreibern (ÜNB) und Offshore-Windparkbetreibern. Der modernisierte Standort Bad Honnef verfügt über hochmoderne klimatisierte Reinräume, automatisierte Kernlegeanlagen und Wickeleinheiten für Leistungstransformatoren bis 750 MVA und 400 kV Netzspannung.

Durch moderne Dampfphasen-Trocknungsanlagen (Vapor-Phase) und Schwerlastkransysteme für Kesselgewichte von über 280 Tonnen werden die Durchlaufzeiten pro Transformator signifikant verkürzt.

Prüffeld für biologisch abbaubare Ester-Isolierflüssigkeiten

Ein technologischer Schwerpunkt liegt auf einem neuen Hochspannungsprüffeld speziell für mit Natur- und Synthese-Estern befüllte Transformatoren. Esterflüssigkeiten zeichnen sich durch Brennpunkte von über 300 °C sowie hervorragende biologische Abbaubarkeit aus – ideale Voraussetzungen für städtische Umspannwerke und Wasserschutzgebiete.

Das Prüffeld deckt Blitzstoßprüfungen bis 1.425 kV BIL sowie empfindlichste Teilentladungsmessungen ab und validiert geräuscharme Schallschutzhauben mit Pegeln unter 52 dB(A) bei Volllast.

Unterstützung der deutschen und europäischen Netzausbaupläne

Als zentraler Baustein des weltweiten 9-Milliarden-Dollar-Investitionsprogramms von Hitachi Energy beliefert Bad Honnef Netzbetreiber wie TenneT, Amprion, 50Hertz und TransnetBW mit betriebskritischen Übertragungsanlagen.

Hochpermeable kornorientierte Elektrobleche (GOES) mit Step-Lap-Verschachtelung sichern die Einhaltung der strengen Ökodesign-Stufe 2 und senken die Betriebskosten über die Lebensdauer um mehr als 20 Prozent.