Eletrobras Furnas schließt 765-kV-Transformatoren-Erneuerung am Wasserkraftwerk Itaipu in Foz do Iguaçu ab

Eletrobras Furnas hat im Umspannwerk Foz do Iguaçu fünf neue 500-MVA-Einphasen-Spartransformatoren (765/500 kV) in Betrieb genommen, um den verlustarmen Abtr...

Eletrobras Furnas schließt 765-kV-Transformatoren-Erneuerung am Wasserkraftwerk Itaipu in Foz do Iguaçu ab

Eletrobras Furnas hat im Umspannwerk Foz do Iguaçu fünf neue 500-MVA-Einphasen-Spartransformatoren (765/500 kV) in Betrieb genommen, um den verlustarmen Abtransport der 14.000 MW Leistung des Wasserkraftwerks Itaipu nach São Paulo zu sichern.

Austausch historischer Höchstspannungstransformatoren aus den 1980er-Jahren

Das 765-kV-Umspannwerk Foz do Iguaçu ist der Ausgangspunkt der Drehstromtrassen zur Versorgung der Metropolen São Paulo und Rio de Janeiro. Die ursprünglichen Transformatorenbänke erreichten das Ende ihrer dielektrischen Lebensdauer.

Fünf neue 500-MVA-Einheiten bilden eine 1.500-MVA-Dreiphasenbank sowie zwei sofort zuschaltbare Reserveeinheiten mit verlustarmer Step-Lap-Schichtung, die Leerlaufverluste um 22 % senkt.

Sensorüberwachung für Durchführungen und geomagnetische Ströme

Da die 765-kV-Freileitungen über 900 km durch offenes Gelände verlaufen, wurden die Transformatoren mit Sensoren zur Messung geomagnetisch induzierter Ströme (GIC) im Sternpunkt und dielektrischer Verlustfaktoren ausgerüstet.

Mit dem erfolgreichen Schwertransport der 230-Tonnen-Kerne über Gebirgsstrecken stabilisiert Eletrobras das Rückgrat des brasilianischen Verbundnetzes (SIN) nachhaltig.