Einlinienschaltbild und Lastflussmodell: Validierung

Verbindungen, Einheiten, Betriebsfälle und Ergebnisgültigkeit vor technischen Entscheidungen prüfen.

1. Darstellung und Topologie prüfen

Eine lesbare Zeichnung kann offene Anschlüsse oder fehlende Quellen enthalten. Tatsächliche Verbindungen, beide Transformatorseiten und Referenzen aller versorgten Inseln kontrollieren. Ein Eingaberegister mit Quellen, Bemessungswerten, Impedanzen, Lastkonventionen und Schaltstellungen führen.

2. Studienabhängige Daten prüfen

Lastfluss, Fehlerrechnung und Schutzbewertung benötigen unterschiedliche Daten. Eine gültige Zeichnung ergänzt keine fehlenden Geräteparameter. V/kV, W/kW und VA/kVA konsistent umrechnen. Prüfen, ob der Abgang versorgt ist, der Solver konvergiert und das Modell den Betriebsfall abbildet. Bereitschafts- und Warnhinweise mit den Ergebnissen auswerten. Nicht verfügbare Ergebnisse sind nicht null; eine leere Warnliste beweist keine vollständige Studienabdeckung.

3. Reproduzierbarkeit sichern

Vor Last- oder Schaltungsänderungen einen Basisfall speichern. Referenzvergleiche mit identischen Eingaben und vereinbarten Toleranzen durchführen. Verluste, Knotenspannungen und unversorgte Lasten gemeinsam betrachten. Revision, Studienpaket, Gerätedaten und Solvereinstellungen aufbewahren. Agenten müssen vor dem Speichern das aktuelle Dokument lesen und dessen erwartete Version verwenden. Versionsschutz verhindert nicht jede fachliche Fehlentscheidung.

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